Mittwoch, 13. Januar 2021

Winterwunderland

Winterwundeland? Spinnt Frau Gwundergarten? Das weisse Zeug ist einfach nur widerlich nass und kalt. Soll die mal ihre Schuhe von den Pfoten ausziehen und dann reden wir noch mal darüber, wie herrlich Schnee ist. Die hat ja echt keine Ahnung *grummel*. 


Na ja, wenigstens ist an der Futterstation wieder was los.


Hmm, Anschleichen könnte schwierig werden.
"Noah, denkt nicht mal dran!" Der Kater hat mal wieder nur Flausen im Kopf, dabei freue ich mich so, dass wir in diesem Jahr wieder mehr Amseln im Garten haben. 


Die Erlenzeisige und Distelfinken schauen jeweils in ganzen Schwärmen bei uns vorbei. Dafür sehen wir in diesem Jahr deutlich weniger Meisen. 


Das Gezwitscher der Zeisige ist einfach herrlich. Wer es hören möchte hüpfe mal rüber auf Instagram, wo ich ein kleines Filmchen eingestellt habe.



Die Blüten der Hortensien sind einfach immer schön... selbst im Winter.



Brrrr... Rose im Winterkleid



Blick von der Terrasse. 


Das Pfaffenhütchen wurde von den Vögel schon geplündert. 


Huch, was ist denn da los? Blüten und Hagebutte zur gleichen Zeit und dann auch noch mit Schnee? Verrückte Rosenwelt.


Apropos verrückt: Schippt eigentlich sonst noch wer für seine Katze Schnee? Mein Kater ist echt verwöhnt, ich weiss, aber sonst macht er gar keinen Schritt mehr hinaus... 
"Was heisst da verwöhnt?! Das ist doch das mindeste. Hast du nicht noch so ein Ding im Bad, das warme Luft hinausbläst? Damit könntest du doch den Schnee für mich..."
"Vergiss es, Noah!"



Pfff... dann halt nicht. Aber hey, hier geht es nicht weiter?! Du hast vergessen weiter zu pfaden. Man hat es echt nicht leicht, als Kater.



Kannst dich trösten, Noah, auch als Gargoyle hat man ein hartes Leben. Ständig kriegt man Schnee mitten ins Gesicht gepfeffert.

Ja, und wir müssen hier stehen, bis wir Rost ansetzen... oh, das haben wir ja schon.


Jammert nicht rum, ihr könnt gerne ein Nickerchen auf der Gartenliege machen. Ein weiches weisses Kissen liegt bereit.

Mit einem Bild von Ruhe und Frieden aus dem Gwundergarten beenden wir das Wintermärchen für heute. Habt alle noch eine gute Woche.


En liebe Gruess

Alex, Noah, Gargoyle und die Rostkatzen

Dienstag, 29. Dezember 2020

Jahresrückblick: Ja, es muss sein

 

Auch wenn es für viele ein bescheidenes Jahr war, lasst uns zurückblicken, denn es hatte doch Einiges zu bieten und ich verspreche, das böse C-Wort wird nicht ein einziges Mal erscheinen.

Januar

Viel Schnee gab's nicht... eigentlich gar keinen in tieferen Lagen. Doch an dem einen Tag, wo zumindest ein Hauch der weissen Pracht über den Gwundergarten gerieselt war, machte ich diesen schnuckligen Dieb aus.

Ansonsten sah es mehrheitlich so aus im Gwundergarten.

Februar

Im Februar galt es einen Testbericht über Gartenhandschuhe zu schreiben. Die Schwierigkeit darin lag wohl an den Fotos, die nicht allzusehr nach Winter ausschauen sollten, da der Artikel in der Mai-Ausgabe des Schweizer Gartens erscheinen sollte. Na ja, da gab es wohl noch etwas Luft nach oben :).

Ende Februar erblickten wir plötzlich diesen Besucher auf der anderen Seite des Gartenzauns: ein Luchs! Was haben wir uns über diesen Anblick gefreut. Er hatte es auch gar nicht eilig und spazierte gemütlich Richtung Wald.

März

Die Sternmagnolie blüht! Leider zum letzten Mal, später im Jahr ist sie aus irgendwelchen Gründen eingegangen.

Unsere Holzstufen im Garten mussten ersetzt werden, weil es langsam gefährlich wurde. Jetzt ist sie aus Sandstein und ich frage mich schon leise, wann ich wohl das erste Mal hier runtersegeln werde *autsch*.

April

Die spinnen, die Römer! Blühen doch im Arpil bereits die Pfingstrosen und...

 

... die erste Kletterrose.

Mai

Mmmmh, die Zeit meiner Lieblingskonfitüre ist wieder da: Rhabarber mit Minze. Gerade letzte Woche habe ich mit Freuden entdeckt, dass ich doch tatsächlich noch ein Glas davon habe... nicht mehr lange *mjamm*.

Der Wonnemonat ist gartentechnisch mein absoluter Favorit. Alles wirkt knackig Grün und wird nach und nach mit sanften Farbtupfern bereichert.

Diese süsse Maus... ähm Füchslein (das andere frisst sie ja lieber)... begegnete mir ebenfalls im Mai und soll mich für den Rest des Jahres noch auf Trab halten. Ihre Rettung vor dem unnötigen Erschiessen durch einen Jagdaufseher brachte mir juristischen Ärger ein, aber es hatte sich gelohnt: Die Kleine durfte weiterleben und wie es im Moment ausschaut, werde ich wohl um das Bussgeld herumkommen. Mit dem schriftlichen Bescheid lässt sich der Statthalter allerdings Zeit... sehr viel Zeit.

Juni

Wenn man im Winter schon mal Futter gefunden hat, kann man es im Sommer ja nochmal probieren :).

Der Gwundergarten verwandelt sich in einen Rosengarten.


Juli


Eigentlich Schottland, dann halt aber Engadin. Passt doch ganz gut als Anternative... nein ich heule jetzt nicht und es folgt auch keine Gejammer... JAMMMMMMMMMEEEEERR.  Okay, ich brauche jetzt sofort einen Whisky... einen doppelten.


Ich durfte zwar nicht nach Schottland, aber dafür hatte ich diesen im Gepäck. Mein neuer Roman erschien im Juli... leider noch nicht als Taschenbuch... aber ich arbeite daran. Als Hörbuch und E-Book ist er allerdings in den bekannten Online-Shops erhältlich.

August

Es war heiss im August *ächz*... aber im Schattengarten hielt man es aus... gerade mal so.

Die Rosen liessen sich davon nicht gross beeindrucken, auch wenn diese hier ihr Köpfchen Richtung Wasserquelle hängen lässt... sie ist nur ein Simulant, denn ihre Wurzeln hatten noch genügend nass.

September

Die alte Teichfolie war nicht mehr dicht ... daher gab es für den kleinen Teich ein Face-Lifting.

Stars im Beet waren die Herbstanemonen.

Oktober

Winterschlaf? Sicher nicht, viel zu warm. Leg dich soch selber hin, wenn du so faul bist. Ach, aber leg uns vorher bitte noch ein paar Mehlwürmer und Katzentrockenfutter hin, ja?

Wir hatten in diesem Jahr bestimmt um die acht Igelchen, die durch den Garten wuselten. Da sie oftmals an das eher ungesunde Sonnenblumenkernen-Futter der Vögel gingen, habe ich im Herbst ein paar Futterstellen für sie eingerichtet. Der Fuchs hat mich allerdings immer wieder herausgefordert, bis ich endlich den Hochsicherheitstrakt für Igel und Futter kreiert hatte.

Im Oktober habe ich eine neue Gärtnerei entdeckt. Ich könnte jetzt noch jubeln vor Freude, weil diese endlich mal nicht den Einheitsbrei anderer Gärtnereien verkauft. Ich war mit sicherheit nicht das letzte Mal da.

Da es aber nicht so elegant aussieht, wenn ich mich vor Freude auf dem Rasen wälze, überlasse ich das meinem Chefgärtner.

November

Hortensie Hobergine glüht ein letztes Mal auf, bevor sie in die Winterpause geht.

Und die Natur passt sich wieder der Fellfarbe des Katerchens an. Ja, das gefällt Monsieur Schiefschnute.

Dezember


Wir hatten dann mal Schnee gehabt... so das reicht... von mir aus können wir nun wieder gleich ab in den Frühling. :)

Ihr seht, das Jahr war doch gar nicht mal so schlecht (Nein, ich habe es mir nicht mit Whisky schön getrunken *hicks*). Man muss halt einfach die Augen für das Schöne offen halten und wie unsere Samtlatschen den Moment geniessen. In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Abschluss von 2020 und einen guten Rutsch in ein gesundes, buntes, blühfreudiges und einfach rundum zufriedenes 2021. Machen wir was draus.

En liebe Gruess

Alex & Noah


Donnerstag, 24. Dezember 2020

Wonnige Weihnachten

 

Und schon haben wir wieder Weihnachten. Den Kater interessiert es nicht gross. Hauptsache sein Napf ist voll und seine Zweibeiner sind Zuhause... mehr braucht er nicht zum Glücklich sein. Tja, ich könnte mir eine Scheibe von ihm abschneiden. Weihnachten in diesem Jahr ist anders und die Welt da draussen auszublenden fällt nicht leicht. Hmm, vielleicht sollte ich mir mal das Stinkemäuschen vom Kater ausleihen, dann falle ich in ein glückliches Baldrianwurzel-Koma *lach*. Nein, im Ernst (und nicht im Hugo, der ist doch ständig nur angesäuselt), ich bin dankbar, dass meine Familie gesund ist und wir achten sehr darauf, dass dem auch so bleibt und feiern daher in diesem Jahr mal getrennt. Lieber mal ein Jahr verzichten, dafür einander behalten. Wenn dieser Irrsinn mal ausgestanden ist, lassen wir es dann einfach doppelt krachen. Jawohl.

Was sonst noch so seit Herbst lief:


Schnee. Ja, wir hatten tatsächlich schon ein wenig Schnee und die einen bekamen die volle Ladung ab.


Das Sommerhäuschen verwandelte sich prompt in ein Märchenhäuschen.


Ich habe kleine Taschen genäht...

... und grosse. In der Hoffnung, dass irgendwann mal wieder Märkte stattfinden.

Ich habe ein bisschen abgehängt bei Freunden im Zoo.


Ein bisschen Wärme getankt in der Masoala-Halle. 


Na ja, also für ein Fussbad war es mir dann doch zu kalt, aber die Flamingos sind eben nicht solche Weicheier wie ich.


Nun schnappt euch Weihnachten, nicht dass sie euch noch entwischt. Geniesst die Zeit trotz des Irrsinns, der gerade die Welt durchrüttelt, schöpft Kraft und tragt einander Sorge. Wonnige Weihnachten euch allen!
Bliibet xsund u liebi Grüess us em Gwundergarte


Alex & Noah