Ich mag es, wie der Nebel im Herbst jeweils durch unseren Garten kriecht. Oftmals befinden wir uns haarscharf an der Nebelgrenze, was das Licht ganz besonders macht. Also nichts wie raus mit der Kamera.
Tautropfen schimmern auf der Clematis Multiblue, die nur noch vereinzelte Blüten aufweist.
Im Sommerhäuschen wär's noch zu frostig für den ersten Morgenkaffee. Die kleine Meise lässt es sich aber schon mal am Frühstücksbuffet schmecken.
David Austins wildes Evchen (Wild Eve) plustert sich im ersten Sonnenlicht etwas auf. Im Herbst finde ich ihre gefüllten Blüten ganz besonders bezaubernd. Sie wirken noch nostalgischer.
Mit Nebel wirkt der Gwundergarten manchmal ganz mystisch. Ich mag diese Stimmung.
Die letzten Blüten der Rose Cheek to Cheek linsen ins Sommerhäuschen.
Gräser: Im Herbst einfach unverzichtbar.Okay, das Mähen rundherum geht etwas ins Kreuz, aber so what?
Ja, ich weiss, der arme Vogelbeer-Baum trägt ein heftiges Efeu-Kleid. Aber sobald die Sonne ganz durch den Nebel lugt, sumst es wie verrückt um ihn herum. Die Bienen, Wespen und Hornissen machen sich über die Blüten her, während die Amseln lieber die Beeren verdrücken und auch gerne darin nisten. Wie könnte ich so einen Lebensraum beseitigen?
Auch der Rücken der Herbstanemonen kann entzücken.
Was für eine Stimmung!
Die Bäume des Waldes nebenan kleiden sich auch immer herbstlicher.
Ich geb's zu, ich bin kein Fan des Storchenschnabels Rozanne. Er ist mir zu vereinnahmend. Aber die Blühdauer ist erstaunlich und entzückt doch das eine oder andere Bienchen.
Die chinesische Wiesenraute trumpft mit ihrem goldenem Blätterkleid auf.
Lichtspiele in meinem kleinen Waldgarten.
Rispenhortensien.
Die Hortensie Hobergine trägt im Sommer wunderprächtige lilafarbene Blüten, die im Herbst Vintage mässig rüberkommen. Aber auch die Blattfärbung kann sich sehen lassen.
Kaukasischer Gamander. Einmal eine Pflanze von @ein Schweizer Garten erhalten und siehe da, nun wächst er im ganzen Gwundergarten. Aber mir gefällt er und den Insekten auch, also darf er ruhig im Gwundergarten herumlatschen und bleiben, wo es ihm gefällt.
Winterharte Fuchsien. So pflegeleicht und blühfreudig, was will Frau mehr.
Das Prinzesschen hat noch immer nicht ausgeblüht. Mir soll's recht sein.
Astern, von Jahr zu Jahr wandern mehr in meinen Garten.

Herbstliches Chaos von Funkien, Hebe, Rispenhortensie, Astern und Nieswurz. Hier wuseln auch gerne die Igel herum.
Noch stehen nicht alle Rosen nackig da. Einige schmücken sich gar etwas mit Tau.
Aber der Hortensie LimeLight stielt zur Zeit niemand die Show.
Hopfen Oregano.
Auch im Schatten-Garten herrscht wildes Chaos. Aber die Viecher und ich mögen es so.
Distelfinken am Frühstücksbuffet. Im Moment fressen sie mir gerade alle Haare vom Kopf. Kaum aufgefüllt sind die Futterstellen schon wieder leer.
So, und nun ist der Herr Kater auch aufgestanden. Okay, nicht ganz freiwillig und vielleicht ein kleines bisschen fies von mir. Aber ich habe die Gelegenheit seines Schlafes schamlos ausgenutzt und ihm gleich die Wurmkur aufs Fell verpasst. Das war Nervenschonender für uns alle, auch wenn er im Moment nicht gerade amüsiert darüber zu sein scheint. 😁
Ich hoffe, auch ihr habt ein paar Sonnenstrahlen geniessen können. Habt einen guten Start in die neue Woche.
En liebe Gruess
Alex